Herzlich Willkommen zur Umfrage zum derzeitigen Stand der Inklusion an der Universität Koblenz!
Wir, die Inklusionsmanagerinnen der Universität Koblenz, möchten mit dieser kurzen Befragung den aktuellen Stand der Inklusion und Barrierefreiheit an unserer Universität erfassen. Dabei interessieren uns die Erfahrungen und Perspektiven sowohl von Studierenden als auch von Mitarbeitenden.
Ziel der Umfrage ist es, Barrieren - ob baulich, digital, organisatorisch oder sozial - sichtbar zu machen und positive Beispiele sowie funktionierende Strukturen zu identifizieren.
Unser Verständnis von Inklusion ist dabei umfassend. Es beinhaltet die uneingeschränkte Teilhabe und Partizipation aller Menschen in sozialen und institutionellen Kontexten. Dabei berücksichtigen wir unterschiedliche Dimensionen von Heterogenität. Das Verständnis, das sich bislang lediglich auf Behinderung fokussierte, wird somit erweitert. In der Folge rücken die Veränderungen von Strukturen, Kulturen und Praktiken in den Fokus (Booth & Ainscow, 2002). Inklusion wird demnach als ein kontinuierlicher Prozess verstanden, durch den Barrieren für Anwesenheit, Partizipation und Leistung systematisch abgebaut werden (UNESCO, 2005). Dabei reflektiert Heterogenität als Vielfalt den Regelfall, ohne dabei eine Hierarchisierung von Differenz vorzunehmen (Prengel, 2006). Aus diesem Grund ist es das Ziel, ein Bildungs- und Gesellschaftssystem zu schaffen, das von Beginn an von allen gestaltet wird.
Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten - wir möchten Ihre persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen kennenlernen.
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen und zur Verbesserung der Inklusion an der Universität Koblenz beitragen!